Andrew Lloyd Webber /

Denk an mich

CHRISTINE
Denk an mich, denk an mich zärtlich,
Wie an einen Traum.
Erinn're Dich, keine Macht trennt uns,
Außer Zeit und Raum

An dem Tag, wann er auch kommen mag,
An dem Du Abschied nimmst von mir,
Lass das Gestern weiterleben,
Schließ' es ein in Dir.

Natürlich war von allem Anfang klar:
Kein Glück kann leuchten ewiglich.
Aber wenn Du Dich allein fühlst, immer denk an mich.
Denk an uns're Zeit im Sonnenschein;
Am Himmel stand der Mond im Sternenschein.

Denk an mich, sieh meine Zeichen wenn du dich verirrst.
Versuche, mich schnell zu erreichen wenn du müde wirst.
Dann denk an mich, und quälen Sorgen Dich, dann träum dich heimlich her zu mir,
Und wo immer Du auch sein magst, such mein Bild in Dir.

RAOUL
Täusch ich mich?
Kann das Christine sein?
(Yells:) Bravo!
Lange her, es scheint so lange her,
So jung und scheu warn ich und sie.
Möglich dass sie mich vergaß,
Doch ich vergaß sie nie.

CHRISTINE
Was entsteht auf dieser Welt vergeht,
Und eines Tags auch du und ich.
Doch Gefühle sind unsterblich,
Bitte denk an mich!